Kunst im Konsum- Kapitalismus

Der kulturelle Verfall

DEUTLICHE ANZEICHEN EINES KULTURELLEN VERFALLS

Kunst von ihrem ursprünglichen Wesen als gesamtgesellschaftlich relevanter, wertvoller Kultur- und Bildungsbestandteil kann gar nicht anders als den Anspruch zu erheben, für alle Menschen offen zu sein und niemanden auszugrenzen, mit anderen Worten, ethisch und moralisch wichtige, nachhaltige Ziele wie soziale Gerechtigkeit anzustreben.

 

De facto aber ist moderne Gegenwartskunst leider gerade in einer Gesellschaft mit stark konsum- kapitalistischer Ausprägung dem Primat des Kommerz' und Profits unterworfen und grenzt somit aus.

Das beginnt bereits dort wo sich jemand den Erwerb eines Kunstwerkes nicht leisten kann ! Und wo die soziale Beteiligung direkt schon bei einem umfassenden Zugang zu Kultur und Bildung aus finanziellen und sozialen Gründen gesellschaftlich beschränkt bleibt.

 

Der "Basis- Zugangs- Sozialtarif" in Form eines Kulturausweises, den man als Hartz 4- Empfänger beantragen kann, um einen allgemeinen Zugang zu Kunst (z.B. über Kunstausstellungen) zu bekommen, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber er reicht nicht !

Denn jeder Einzelne muß Kunst in ihrer Komplexität (die Gott sei Dank immerhin noch bei etlichen Künstlern und ihrer Kunst zu finden ist) frei erleben dürfen, jedes beliebige Kunstwerk zu seinen  ihm individuell möglichen Konditionen erwerben können.

Unabhängig von der Schwere seiner Geldbörse und anderen sozialen Kriterien. 

Kunst muß von allen Menschen erlebt und gelebt werden können, damit ihre Bedeutung als kultureller = ethisch- ideeller Wert nicht gänzlich verfällt ... und stirbt. 

Mein sozial- gerechtes Leihkonzept, das ich für meine Malereien erstellt habe, ermöglicht dies. mehr dazu...


Ein ausführliches Interview zu diesem Thema war Kernstück meiner Online- Ausstellung von 2019 "Mensch ! Es reicht ! Über Lebenswerte und Kunstwerte". 

 

Gegenstand war zum Einen die Beschreibung des Stellenwertes von Kunst zu Zeiten des heutigen Turbo- und Hyper- Kapitalismus als primärem Konsumgut, Deko- Artikel, Jagdtrophäe, Statusobjekt und Wertanlage als deutliches Anzeichen einer zunehmenden Entfremdung der Menschen. 

Und zum Anderen das Aufzeigen von Möglichkeiten, dieser kultur- schädlichen Entwicklung entschlossen entgegen zu treten;

mit Hilfe von nachhaltigen, alternativen Konzepten aus allen mensch- bezogenen Lebensbereichen.

 

Als sinnvolles Modell- Beispiel habe ich mein eigenes, sozial- gerechtes Miet- Konzept angeführt, das ich 2016 für meine Malerei entwickelt und eigenständig an den Start gebracht habe. Eigenständig, weil leider das öffentliche Interesse nicht da war. Und weil ich nichts von Förderung und Marketing über Vitamin "B" und den mit ihnen verbundenen Erwartungshaltungen halte.

 

Für meine Malerei hatte ich ein Konzept entwickelt, das sich jeder leisten kann.

Ein Kauf- Konzept, das ebenfalls sozial- gerecht ausgerichtet ist, gibt es hingegen für meine digitale Kunst:

Digitale Pop- ARTFotografien und Aphorismen


GESELLSCHAFTLICHE ENTFREMDUNGS- PROZESSE ALS URSACHE FÜR ABWERTUNG (ETHISCH-) IDEELLER WERTE UND ÜBERBETONUNG MATERIELLER WERTE

Wie ist es denn eigentlich zu einem Schwund des (ethisch-) ideellen Wertes von Kunst und einer Überbetonung ihres materiellen Wertes gekommen?

 

Vor der Zeit des großen technischen Fortschritts, als sich das Konzept "Besitz" etablierte, waren kooperative und gemeinschaftliche Sozialbeziehungen vorherrschend. 

Sie wurden innerhalb von Gesellschaften praktiziert, die wir (post)modernen Menschen als vorkapitalistische, archaische Gesellschaften bezeichnen und sie arroganterweise noch immer als primitiv abtun.

Statt sie sich in vielerlei Hinsicht als Vorbild zu nehmen, belächeln wir ihre Einfachheit im Umgang mit ihrer Umwelt, was sehr bedauerlich ist.

 

Mit Eintreten des Kapitalismus' lösten sich die genannten gemeinschaftlichen Strukturen auf, und an ihre Stelle traten fatalerweise konkurrierende Gesellschaften, die sich auszeichnen durch ein allumfassendes, unersättliches Machtdenken, einer Glorifizierung von Geld und Besitz und dem Wahn nach fortwährendem Wachstum materieller Güter. Das förderte fatalerweise künstliche Identitäten und narzißtische Strukturen im Gesamtsystem bis hin zum individuellen System der menschlichen Seele.

 

Hauptmerkmal dieser Gesellschaften wurde das Zusammenspiel von Herrschaft und Unterdrückung. 

(An dieser Stelle verweise ich auf Arno Grün und Erich Fromm, die sich intensiv und sehr differenziert mit diesen Themen beschäftigt haben. Es lohnt sich absolut, ihre Werke zu lesen, falls noch nicht geschehen !) 

Die damit verknüpften Merkmale wie Kosten- und Nutzenrechnung haben sich bis heute längst zu modernen Maßstäben für menschliches Verhalten etabliert und machen auch vor Kulturgütern nicht halt: Ökonomische Aspekte zählen, gnadenlos alles wird zu Geld gemacht und unter ökonomischen Gesichtspunkten bewertet. Es wird konsumiert, was das Zeug hält ("Konsumkapitalismus"). Auch Kunst wird entsprechend vorwiegend konsumiert. 

  

Die Folge dieser Ökonomisierung war und ist verheerend:

Wertschätzung und Verantwortungsbewusstsein verlieren zunehmend an Bedeutung.

Und sowohl Empathieverarmung als auch eine Entfremdung der Menschen (Alienation) greifen weltweit immer mehr um sich. 

 

Ein schonungsloser Umgang mit der Natur ist die schwerwiegendste Konsequenz.

Eine Folge davon: Die gegenwärtige Corona- Pandemie, die ihren Ausgangspunkt in unserem unethischen Umgang mit Tieren hat.

 

Statt mit der Natur als Einheit zu kooperieren, weil wir alle ein Teil der Natur sind, beuten "wir" sie gnadenlos zu unseren Profitzwecken aus, und somit schreitet unsere Entfremdung von der Natur - und somit von uns selbst - weiter voran.

Indem die meisten Menschen die Natur als etwas von sich Getrenntem betrachten und sich damit gleichzeitig fatalerweise von ihrem inneren Selbst abtrennen;

"fatalerweise" deshalb, weil wir alle ein Teil der Natur sind. Ohne sie haben wir keinerlei Überlebenschance. 

Ob wir es nun Dank Corona- Pandemie endlich kapiert haben? Und angesichts der vielfältigen, dramatischen Auswirkungen des allgegenwärtigen Klimawandels?    

Man wird sehen...

 

Kapitalistische Werte und Ideale fördern ein hohes Sicherheitsdenken durch die Betonung und Belohnung (!) männlicher Tugenden: Leistung, Erfolg, Ruhm, Wettbewerbs- und Profitdenken, Status, Perfektionsstreben. 

Es geht darum, Erfolg zu haben, der zu einem Wettbewerb mit anderen Mitmenschen führt und zu Anpassungszwängen.

Damit geht eine hohe Bereitschaft zum Gehorsam einher. 

Dieser erfolgt nicht nur über Leistungsdruck, oh nein.

Die modernen Sklaven werden mittels Belohnungen gefügig gehalten, wie Aldous Huxley in seinem Werk "Brave New World" beschrieb. 

(Bsp.: Ein Künstler läßt sich immer wieder mit kleinen Extra- Gagen abspeisen - also ausbeuten - und freut sich sogar noch darüber.)

Dieses moderne Regelwerk ist mittlerweile dermaßen stark in unseren Köpfen und Herzen eingepflanzt, daß es längst unsere Realitätswahrnehmung bestimmt....

 

Die Kombination von (Versagens-)Ängsten, die durch diese kapitalistischen Werte entstehen, und mit einem hohem Sicherheitsbedürfnis gepaart sind, ist fatal, denn Angst lähmt die Eigenverantwortung und macht blind und anpassungsbereit einer imaginären Sicherheit gegenüber, wie sie uns der Staat zu gewährleisten verspricht. 

 

Ängste werden gesellschaftlich geschürt, denn auf diese Weise wird der Mensch anpassungswillig und in wirtschaftlich guten Zeiten dadurch in Schach gehalten, daß er sich durch Teilhabe am Konsum von Gütern als Teil der Gesellschaft erlebt. 

Auch Kunst wird meist nur noch konsumiert und verkommt oftmals zur einfach verdaulichen Deko und zum reinem Marktwert.

 

Durch die Möglichkeit des Konsums fühlen sich die meisten Leute in ihrer Identität sicher und gefestigt. Sobald aber Besitz und Konsum bedroht sind, bricht ein solches Identitätskonstrukt zusammen, und die ureigensten existenziellen Ängste brechen wieder hervor.

Daher geht ein Imageverlust gleichzeitig meist auch mit einem Identitätsverlust einher. Dies zeigt sich z.B. daran, daß die Suizidrate unter Menschen insbesondere im Managementbereich, die vorab eine Kündigung erhalten haben, sehr hoch ist. Tragisch !

 

Was schließen wir daraus? 

Wir brauchen dringend eine menschliche Gesellschaft mit  mindestens  soviel Herz wie Hirn !!!  


WIE ÄUßERN SICH SOLCHE ENTFREMDUNGSPROZESSE BEIM THEMA KUNST KONKRET IM ALLTAG 

Tragische Tatsache ist es, daß Kunst historisch gesehen noch nie dermaßen stark in ihrer Wertigkeit zum bloßen Konsumgut und Statussymbol degradiert wurde wie heutzutage. 

Künstler, die diese Tatsache kritisieren, werden oft von anderen, sehr angepasst Lebenden, sogar ebenfalls Künstlern, abgespeist mit Sätzen wie:

"Nur derjenige Künstler ist eben Profi, der von seiner Kunst leben kann".

Hmm. Ich bin demnach unprofessionell, vermutlich sogar "nur" Hobby- Künstler obwohl ich meine Kunst sehr ernsthaft betreibe und daher nicht als ein Hobby sehe... nur eben kaum Geld verdiene, weil ich ein nachhaltiges Konzept habe, das bisher kaum jemanden interessiert (und auch nicht verstanden) hat.

Denn was nicht viel Geld kostet, kann ja nach kapitalistischen Maßstäben auch nichts Wert sein. Wie unendlich traurig, solch eine Sicht!  

 

Schade, aber auch so einige Künstler, die an Kunsthochschulen studiert haben, sind der Überzeugung, daß man "studiert haben sollte" wenn man professioneller Künstler sein will. Dabei meinen sie aber "KUNST studiert haben sollte". Ein Quereinsteiger z.B., der Geisteswissenschaften studiert hat, gilt demnach als "nicht studiert". 

 

Oder, es wird einem von manch einem gut verdienenden Künstlerkollegen sogar Neid vorgeworfen, denn schließlich (Achtung, jetzt kommt ein verbaler Weichspüler) "könne Kunst doch ganz wunderbar mit Kommerz koexistieren... Das müsse man geschickt nutzen, sonst sei man ja dumm..." (sagt ein Künstler, der ausgerechnet von sich behauptet, unkommerziell und linkspolitisch zu sein. Oh Gott. Nein, wir sind keine Freunde geworden.)

 

Hmm. Ich würde es mal so formulieren: Ein gesunder Umgang mit Geld (das ist heute selten) und die jeweilige Dosis an Werbung, die machen's und bestimmen den Grad der Toxizität. 

animiertes-gefuehl-smilies-bild-0215

Für meine Kunst und mich jedenfalls schließen sich Kunst und Kommerz / Werbung aus, zumindest dann, wenn kommerziell gleichbedeutend ist mit markt- und profitorientiert.

 

Mehr noch:  Kommerz und Konsum versauen in den allermeisten Fällen den (ethisch-) ideellen kulturellen Wert von Kunst.


Wer von stark angepassten - nach gesellschaftlich beurteilten Maßstäben betrachtet - "erfolgreichen" Menschen diskriminiert wird, weil er aus deren Sicht das normale Durchschnittsleben im Hamsterrad nicht lebt, gilt in der Regel als Loser, der unfähig ist, dieses "normale" Leben geregelt zu bekommen.

("Erfolgreich" meint in dieser Gesellschaft: Karriere, Einheirat in einflußreiche Kreise, schickes Eigenheim, SUV, 1-2 Kinder, schöner Rasse- Hund usw. als Status- Symbole fürs äußerlich harmonische Familienidyll... Auch im Privaten Vernetzung mit vorwiegend einflußreichen und "schönen" Menschen. 

Er wird von ihnen meist unbewußt etikettiert und diskriminiert, mit den Worten, daß er / sie nicht in Ordnung / nicht gesund sei, und sich doch nur selbst im Weg stünde. Und das nur, weil er oder sie seinen Werten treu bleibt, die eben nichts mit kapitalistischen Werten wie Wettbewerb, Statussymbolen, Geldanhäufung etc. zu tun haben...

 

Konkretes Beispiel aus dem Alltag: Jobcenter

Eine ehemalige Sachbearbeiterin beim Jobcenter, ebenfalls wie ich gelernte Diplom- Pädagogin, spielte sich in einem Gespräch als Psychotherapeutin auf und sagte völlig unvermittelt und grenzüberschreitend zu mir: "Sie stehen sich dermaßen im Weg... Wenn Sie in den Spiegel schauen, sehen Sie dort Ihren größten Feind." Und internetabhängig sei ich auch noch. (Zusammengefasst also: Ich hätte eine an der Waffel.) Oha. Da stellte sich mir doch glatt die Frage - leider erst nach dem Gespräch weil ich zunächst glaubte, nicht recht zu hören - woher sie wohl wußte, daß ich zugegebener Maßen oft im Netz unterwegs war, um meine Webseiten zu pflegen und Recherche zu interessanten gesellschaftlichen Themen zu betreiben... Und alles ohne internetsüchtig zu sein, denn ausgerechnet als unabhängiger kreativer Mensch kann ich alles, was Abhängigkeiten schafft, überhaupt nicht leiden. (Wer mich kennt, weiß das.).. Hmmm. Und woher wußte ihr Kollege, der immer "zufällig" anwesend war, weil er das Büro mit ihr teilte, daß ich für meine Kunst eine Anfrage einer Galerie aus den USA erhalten hatte..? Ich hatte auf der besagten Behörde niemandem gegenüber auch nur ein Wort darüber verloren..? 

animiertes-gefuehl-smilies-bild-0299

Es liegt nahe, daß mir Gedanken zum Thema Datenschutz und staatlicher Überwachung durch den Kopf schossen. Schlimm war dieses Erlebnis, wirklich wahr.

Möge sie niemals aus ihrer Elternzeit zurückkehren, zumindest nicht in einen sozialen Beruf.

Denn gerade in einem sozialen Beruf sollte man doch zumindest Eines wissen:

 

Erst wenn man in den Schuhen eines anderen Menschen gelaufen ist, kann man sich über ihn und seinen Weg eine Meinung bilden (und äußern). Vorher nicht.

 

Mehr schreibe ich dazu nicht, da zumindest ich mich an datenschutzrelevante Umgangsregeln halte möchte... Nur noch Eines:  

Für ein potenzielles nächstes Mal bin ich jedenfalls gut gewappnet. Man muß sich mit entsprechenden Menschen vernetzen und sich über seine Rechte informieren. Und sich natürlich rechtlich gut absichern.

 

Mein Vertrauen solcher Einrichtungen gegenüber hat sich leider mit den eben beschriebenen Situationen verabschiedet. Schade, aber immerhin habe ich es versucht.


Wo ich beim Punkt gesellschaftliche Bewertung von Kunst und Künstlern bin, und das Kapitel gleich beendet ist, möchte ich genau an dieser Stelle von mir noch ein lautes BUH an all diejenigen Menschen loswerden, inklusive engster Angehörige, die finanziell schwache Künstler als Loser sehen. (Die wohlhabenden Künstler haben es ja immerhin geschafft, erfolgreich zu werden.)...

Wie auch vermutlich diese Frau vom Beispiel oben. 

Als Faulenzer, die den ganzen Tag im Bett herumhängen, sich mit Drogen vollhauen und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Erst recht wenn man keine "Karriere" gemacht hat, als Frau nicht in gute Kreise eingeheiratet hat und keine Kinder "vorweisen" kann...

 

Doch genau dieses Bild trifft auf einige Künstler, u.a. mich, überhaupt nicht zu ! (Das sollten zumindest diejenigen, die mich am Besten kennen sollten, wissen !) Und das ärgert mich ! Ich z.B. bin täglich mit meinen kreativen Dingen beschäftigt und mit der Versorgung meiner Tiere, arbeite sehr ausdauernd an meinen Ideen und halte außer ein paar Tassen täglichen Kaffees nichts von künstlichen Stimulanzien, schon allein deswegen, weil ich kein Verdränger bin. Und ich außerdem meine Kunst nicht verfälschen will. Die nicht ohne Grund "authent. ART" heißt, abgeleitet von "authentisch" = wahrhaftig, weil ich den Anspruch habe, auch bei meiner Kunst möglichst wahrhaftig zu sein.  

 

Ja. So etwas schmerzt, gerade, wenn man gegen den Strom schwimmt um etwas für die Nachhaltigkeit seiner Gesellschaft zu tun, in der auch diese besagten Personen leben, inklusive Eltern, die sich auch noch für einen schämen statt sich darüber zu freuen, daß sich ihr weiblicher Nachkomme für bessere gesellschaftliche Bedingungen einsetzt. 

Und es ohnehin schon nicht so einfach ist, wenn man sich dabei am Rande der Gesellschaft aufhält, nur weil man nicht bereit ist, sich über Fördermöglichkeiten, die an Bedingungen geknüpft sind, kaufen zu lassen... und dann noch mit lauter Vorurteilen konfrontiert zu werden. Dabei wurde und werde ich noch nicht einmal von "daheim" gesponsert wie so einige andere. 

 

Im Prinzip können alle angepaßten, entfremdeten Menschen einem einfach nur leid tun, weil sie höchstwahrscheinlich verbittert, hartherzig, unkreativ, unreflektiert und einsam sterben werden, ohne daß sich die meisten ihres Mangels jemals bewußt gewesen wären. Denn es waren ja immer... die anderen... die an allem schuld waren...

 

Ja. Es gibt viele Menschen im gesellschaftlichen Hamsterrad. Entsprechend ist die gesellschaftliche Bewertung speziell vom kleinen, unbekannten, finanziell schwachen und weiblichen Künstler ohne Familienanhang mit Vorurteilen und Abwertungen durchzogen. 

Wen wundert da noch irgendetwas !?!

 

Fest steht: Wer sich in dieser Gesellschaft am Rande aufhält, muß hart im Nehmen sein, ohne jedoch dadurch selbst hart zu werden. 

 

Nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deshalb: 

Die Hoffnung stirbt bei mir immer zuletzt... und... Aufgeben ist für einen idealistisch ausgerichteten Steh- Auf- Menschen wie mich niemals eine Option !