Mein Team

Meine tierischen KollegInnen und ich



Kollege Bodhin Glückshund


Eine Beziehung auf Augenhöhe ist für mich - sowohl im Umgang mit Menschen als auch mit Tieren - die Basis für ein gesundes Miteinander. 

 

Tiere und Menschen haben dabei für mich grundsätzlich den gleichen Stellenwert.

Deshalb kann ich auch voller Dankbarkeit und mit Stolz sagen, daß ich - wenngleich es sich um keinen menschlichen Kollegen handelt - einen sehr kompetenten, tierischen Kollegen an meiner Seite weiß, der mich bei der Betreuung von Hunden ganz wunderbar unterstützt, und zwar weitaus besser als manch menschlicher Kollege es bisher getan hat. 

 

Bodhin Glückshund heißt mein Kollege mit dem wachen Blick und dem frechen Grinsegesicht.

Als rumänischer Straßenhund kam er vor ein paar Jahren als Welpe nach Deutschland ins Tierheim, Gott sei Dank ohne Traumata, im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen. 

 

VertrauenZutrauendie gute Qualität unserer Beziehung und gemeinsame spannende Unternehmungen - das ist unser Geheimrezept, und das reicht uns.

 

Unsere Gemeinschaft funktioniert über Verständnis, Liebe und Vertrauen und nicht über Gehorsamkeit, die zwangsläufig auf einer Unter- und Überordnung beruht.

Das ist nichts für uns. Und das entspricht in keiner Weise meinem Erziehungs- und Bildungsverständnis als Pädagogin, weder Menschen noch anderen Lebewesen gegenüber.

 

Sicherlich kennt Bodhin überlebenswichtige Kommandos.

Aber: Wir führen eine Beziehung auf Augenhöhe.

Und das schließt Grenzen- Setzen nicht automatisch aus ! 

Er braucht Grenzen und Struktur, die fordert er selbst ein, und die gebe ich ihm.

Und auch er darf mich gern in Grenzen weisen, denn nur so klappt Lernen besonders gut, nämlich: wechselseitig.

 

 

Bodhin ist bei jeder Hunde- Betreuung mit dabei.  

 

Wenn Sie eine Hunde- Betreuung mit unserer Unterstützung wünschen, setzt das vor allem natürlich voraus, daß die Chemie zwischen Ihrem Hund und Bodhin stimmt.

 

Bodhin ist ein toller Kollege, mit dem ich sehr gern zusammenarbeite. 

Nicht zuletzt, weil er eine ganz natürliche Affinität besitzt, Hunde mit seiner sozialen, motivierenden und lebenslustigen Art zu unterstützen.

 

Gerade bei traumatisierten, ängstlichen Hunden aus dem Tierschutz, die als Straßenhunde oftmals Gewalt erfahren mussten und deshalb oft einen labilen Selbstwert aufweisen, ist mir aufgefallen, wie stärkend er mit seiner quick- lebendigen, lustigen, charmanten und selbstbewussten Art Einfluß nimmt, indem er den betreffenden Hund zum Spielen und Entdecken seiner Umwelt motiviert und dabei jedes Mal spielerisch seinen Hintern einsetzt. Das ist  sehr witzig mit anzusehen !

 

Auch Kontakte zu Hunden mit anderen Verhaltensauffälligkeiten als Folge unterschiedlicher Probleme sind bisher prima verlaufen. 

 

Eine Einzel- Betreuung eines Hundes mit Bodhin's Unterstützung ist demzufolge geradezu ideal ! 

 

Nebenbei bemerkt:

Eine Einzel- Betreuung ist bei verhaltensauffälligen Hunden ohnehin sehr wichtig.

Denn eine Gruppen- Hunde- Betreuung ist meist überfordernd und stressig für sie.

Das ist es bereits schon für gesunde Hunde, weshalb ich von Groß- Gruppen- bzw. Massen-Betreuungen generell  - bis auf sehr, sehr wenige Ausnahmen ( ! ) - abrate.

mehr dazu...

 

Und wie ich auch schon in meinem pädagogischen Berufsalltag erfahren konnte :

Eine Massen- Betreuung kann von der Qualität her niemals eine Einzel- oder Klein- Gruppen- Betreuung ersetzen, das ist ganz klar.

Dafür hat jeder Hund/ jedes Tier zu viele einzigartige Bedürfnisse, die von Betreuer- Seite her berücksichtigt werden müssen, damit es sich bestmöglich entwickeln kann ! 

Filibert & Filomen

Diese beiden Racker wirken nicht vor Ort, sondern vielmehr im Hintergrund auf meine Betreuung und Beratung ein. 

Das tun sie indem sie - wie Bodhin auch - bei mir sein dürfen wie sie sind:

zwei wundervolle Individuen, die sehr viel Freude und auch Lernerfahrungen in mein Leben bringen und dadurch meine Arbeit positiv unterstützen. 

 

In Bodhin's Leben bringen sie selbstverständlich auch viel Freude. 

Wenngleich dieser gut auf seine kleine dicke Nase aufpassen muß, weil Filibert nicht davor zurückschreckt, sie anzuknapsen wenn das Hunde- Tier auf der Couch döst. 

Das bedeutet: "Leg dich woanders hin, Kumpel, die Couch gehört mir." 

Filibert untersucht jeden Besucher seines Territoriums mit einem ausführlichen Abschnuppern und ein bis zwei Kopfstößen ("Hallo Du!") und eine Weile später mit Anknapsen ("Mach Dich vom Acker. Die Besuchszeit in meinen Räumlichkeiten ist um.").

Generell sollte jeder Gast, der in meinem Wohnzimmer auf einer Couch übernachtet, gut auf seine Nase aufpassen. 

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Filibert und Filomen sind sehr glücklich miteinander obgleich sie unterschiedliche, individuelle Bedürfnisse haben.

Ich versuche ihnen natürlich gerecht zu werden, so gut es mir gelingt. 

Gerade bei der jungen, sehr kletter- willigen, wilden, gern weit und hoch ( ! ) hüpfenden Filomen ist dies schon eine gewisse Aufgabe. Schließlich geht es hier um ihre Sicherheit !

Auch für den etwas in die Jahre gekommenen Filibert... eine spannende Herausforderung. 

 

Für mich selbstverständlich auch - ich liebe es, Tiere zu beobachten, das ist spannender als jede TV- Serie. Einen Fernseher habe ich ohnehin schon lange nicht mehr.